Gewaltprävention am Arbeitsplatz

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13.03.2026 | 14:30 bis 18:30 Uhr

Neue Kursgebühr: 39 € ZFA, 59 € ZÄ

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Anfang gut – Alles gut

Zur Person der Kursleiterin Frau Elter

ZMF, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur ZAH und wechselte danach an die Universitäts-Zahnklinik in Göttingen. Dort war sie als Assistenz in allen Bereichen, vor allem aber in der Röntgenabteilung, tätig. Danach folgte eine 5-jährige Tätigkeit als MTA am Göttinger Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in den Fachbereichen Histochemie und Atmungsphysiologie. Nach längerer Kindererziehungszeit (4 Kinder) machte sie 1983 die Ausbildung zur ZMF am Karl-Häupl-Institut (KHI) in Düsseldorf. Frau Elter war in verschiedenen Praxen als ZMF tätig und arbeitete zusätzlich in der Ausbildung von ZMF an der ehemaligen ZMF-Schule des KHI mit. Seit vielen Jahren ist sie Referentin in den Fachbereichen Prophylaxe und Röntgenologie am KHI und führt auch entsprechende Kurse in niedergelassenen Praxen durch.

Zur Themenstellung
Prophylaxe vom ersten Lebenstag an – ist das denn überhaupt nötig? Es sind doch nur die Milchzähne!

Diese Einstellung hält sich in der Bevölkerung immer noch hartnäckig, trotz mehr als 30 Jahren Präventiv-Zahnmedizin mit ihren zahlreichen Prophylaxe-Angeboten wie Individualprophylaxe, Gruppenprophylaxe, Besuche von Prophylaxe- Fachleuten in Kitas und Grundschulen, Schulzahnarzt.

Womöglich ist aber auch Früherziehung auch in diesem Bereich noch viel wichtiger als bisher angenommen. Denn: Falsche Prägungen und schlechte Gewohnheiten aus ganz frühen Altersphasen wieder zu „löschen“ und ins Positive „umzupolen“ ist schwerer und aufwendiger als etwas zu tun, damit sie gar nicht erst entstehen! – Das altbekannte Motto „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ liegt hier sehr nahe.

Die Beratung für das Baby und Kleinkind beginnt schon bei der Mutter in der Schwangerschaft. Schwerpunkt liegt auf der Ernährung, d. h. auf Trink- und Essverhalten. Es wird damit ein Bewusstsein für den  unmittelbaren Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und Zahngesundheit aufgebaut; was wiederum die Basis ist für ebenso konsequente wie dauerhafte vorbeugende Verhaltensweisen.

Kariesfreiheit bis weit ins Erwachsenendasein ist keine Utopie! – Ein weiterer großer Vorteil: Große Angst des kleinen Kindes vorm Zahnarzt – Folge vieler Zahnerkrankungen und oft sehr schmerzhafter Behandlungen – braucht gar nicht erst zu entstehen. Denn die Folge von frühzeitigen und konsequenten Vorbeugemaßnahmen ist: Er brauchte ja noch nie zu bohren …

Programm

  • Aufklärung und Motivation der Mutter/der Eltern schon in der Schwangerschaft
  • Stillen – warum?
  • Gebrauch von Schnuller und „Beruhigungs“-Flasche
  • Ernährung: Baby – Kleinkind – Kita – Schulkinder
  • Thema Zucker: Getränke, Zwischenmahlzeiten, Verweildauer (Vipeholm-Studie)
  • Zuckerersatzstoffe, z. B. Stevia
  • mikrobielle Plaque, Speichel
  • Fluoride beim Kleinkind/Schulkind
  • Bedeutung von Mundhygiene im frühen Alter
  • Prägungen, Rituale und frühe Gewohnheiten
  • FU, IP1 – IP5

Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. Jürgen Weller