Dr. Wicht absolvierte 1993 das Staatsexamen Zahnmedizin an der Universität zu Köln. Nach Praxistätigkeiten in Köln und Duisburg begann er im März 1995 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zahnerhaltung und Parodontologie der Universität zu Köln damals unter der Leitung von Professor F.F. Eifinger. Seit 2000 ist er als Funktionsoberarzt und seit 2008 als leitender Oberarzt unter dem heutigen Direktor, Herrn Professor Dr. M.J. Noack in dieser Abteilung tätig. 2001 wurde er einer der ersten DGZ-Spezialisten für restaurative und präventive Zahnerhaltung. Seine Forschungsschwerpunkte sind neben der klinischen und mikrobiologischen Kariologie insbesondere das Thema Arzt-Patienten-Kommunikation und Therapieentscheidung in der Medizin. Dr. Wicht ist Autor zahlreicher nationaler und internationaler Publikation, internationaler Referent sowie Gutachter für renommierte internationale Zeitschriften. 2008 habilitierte er zum Thema „tiefe Dentinläsionen“, wofür er mit dem Fakultätspreis der medizinischen Fakultät für die beste wissenschaftliche Leistung eines Jahrgangs ausgezeichnet wurde. Seit dem gleichen Jahr ist er als wissenschaftlicher Beirat der Stiftung für innovative Zahnmedizin tätig.
„Der Zahn muss raus“, wie leicht gehen uns diese drei Worte über die Lippen. Bei unseren Patienten lösen sie jedoch Sorge, Furcht oder sogar Ängste aus.
Dies ist nur ein Beispiel von vielen, scheinbar alternativlosen Behandlungsoptionen, die wir im Praxisalltag empfehlen. Aber haben wir damit auch die Wünsche der Patienten befriedigt, kennen wir die möglichen Alltagsauswirkungen der für uns Profis scheinbar harmlosen zahnärztlichen Behandlungen?
Im Rahmen dieses Kurses werden Sie eine patientenzentrierte Gesprächsführung kennen lernen, die Ihnen ermöglicht, die Bedürfnisse Ihrer Patienten optimal zu erfassen und den Patienten als einen gleichwertigen Partner in den Therapieentscheidungsprozess einzubeziehen. Ein partnerschaftliches Arzt-Patienten-Interaktionsmodell flacht die strukturelle Asymmetrie durch Perspektivwechsel und Respekt der Patientenautonomie ab und befördert ein Team, welches ein gemeinschaftliches Ziel, nämlich Steigerung der Lebensqualität, verfolgt.
Im Detail werden folgende Aspekte interaktiv erarbeitet:
Das übergeordnete Ziel ist die Förderung einer professionellen Kommunikation, die für höchste Patientenzufriedenheit sorgt und positiven Einfluss auf die (Job-)Zufriedenheit des gesamten Praxisteams nimmt.
Kursnummer: 21037