Kursinhalt
Ästhetische Korrekturen werden vornehmlich mit labor-gefertigten Restaurationen durchgeführt. Anstelle dieser aufwendigen Behandlungen lassen sich oft mit weniger invasiven bzw. non-invasiven Maßnahmen mittels direkter Komposit-technik Resultate erzielen, die einem Vergleich mit perfekter Laborrestauration standhalten.
Ziel des Kurses
Die Teilnehmer lernen, bei welchen Ausgangssituationen die direkte Restaurationstechnik mit Komposit indiziert ist. Dabei werden auch die Grenzen eines sinnvollen Einsatzes dieser Technik aufgezeigt.
Themen des Kurses
Das kleine 1×1 der dentalen Ästhetik
Direkte Restaurationstechnik:
- Systematik der Formgebung und Ausarbeitung
- Schichtungstechnik (nach Vanini)
- Adäquate individualisierte Matrizentechnik
- Approximalflächengestaltung bei Form- und Stellungsänderungen
- Möglichkeiten zur Vortäuschung längerer, kürzerer, breiterer bzw. schmälerer Zähne
Klinische Anwendungsbeispiele
- Ersatz fehlender Zahnhartsubstanz
- Form- und Stellungsänderungen
- Diastemata
- Einsatz nach oder anstelle einer KFO-Maßnahme
- Formveränderung nach parodontaler Rezession
- Veneers
Praktische Übungen am Phantommodell
- Komplette Schichtung und Charakterisierung eines Schneidezahnes
- Formveränderung und adäquater Approximalkontakt bei Diastemaschluss
- Reduktion schwarzer Dreiecke nach Gingivaretraktion
Zielgruppe
Zahnärzte/-innen
Methoden im Kurs
- Vortrag
- Falldokumentation
- Videodemonstration
- Praktische Übungen
Teilnahmevoraussetzungen
Zahnmedizinisches Examen
Kleine Instrumentenliste wird vor Kursbeginn zugeschickt.
Prof. Dr. Bernhard Klaiber
- 1967–1972 Studium in Freiburg
- 1972 Staatsexamen, 1980 Habilitation
- 1980 Ernennung zum Professor
- 1987-2014 Ordinarius für Zahnerhaltung und Parodontologie an der Universität Würzburg
- 2015-2017 Gastprofessur an der Universität Bern
- Schwerpunkte: Restaurative Zahnheilkunde, minimalinvasive und non-invasive Maßnahmen zur Verbesserung der Ästhetik