Neuer Name für Fortbildungsinstitut:

Aus KHI wird KFI!

ab 1. Januar 2026

Neue URL: www.kfi-direkt.de

Mehr erfahren

Baustein II des Curriculums Ästhetische Zahnmedizin

Baustein II des Curriculums Ästhetische Zahnmedizin

Minimalinvasive Maßnahmen – die direkte ästhetische Versorgung mit Komposit

Zur Person des Kursleiters Professor Dr. Klaiber

– 1948 geboren in Karlsruhe
– 1967–1972 Studium der Zahnheilkunde in Freiburg
– 1972 Staatsexamen
– 1973 Promotion
– 1980 Habilitation in Freiburg
– 1980 und 1998 Jahresbestpreis der DGZMK
– 1980 Ernennung zum Professor
– 1986 Walther Engel Preis der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe
– 1987 Ruf auf den Lehrstuhl für Zahnerhaltung und Parodontologie an der Universität Würzburg
– Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie

Hauptinteressengebiete:
Restaurative Zahnheilkunde, minimalinvasive Restaurationstechniken, minimalinvasive und noninvasive Maßnahmen zur Verbesserung der Ästhetik

Zur Themenerstellung

Schöne Zähne als wichtige Voraussetzung für ein attraktives Lächeln haben in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Ästhetische Korrekturen im Frontzahnbereich werden vornehmlich mit laborgefertigten Restaurationen oder kieferorthopädischen Maßnahmen durchgeführt. Anstelle dieser aufwendigen Behandlungstechniken können häufig auch mit weniger invasiven Maßnahmen Resultate erzielt werden, die ohne Einschaltung eines zahntechnischen Labors ansprechende Ergebnisse erreichen, die einem Vergleich mit einer gelungenen laborgefertigten Restauration standhalten.

Grundregeln der Ästhetik
– bindende und trennende Kräfte, Lachlinien, Proportionen, Symmetrie, Dunkelräume, Dominanz
– Zahnform, Bedeutung der Konturlinien bei der optischen Täuschung, Mikromorphologie der Zahnoberfläche
– Zahnfarbe, Farbstimmung, Farbwirkung, Farbe bewusst zur optischen Täuschung einsetzen
– Farbkonzept nach Dr. Vanini

Direkte Restaurationstechnik
– Materialauswahl, Instrumente zur Formgebung und Ausarbeitung
– Farbschichtungstechnik
– adäquate Matrizentechnik
– Tipps und Tricks zur Gestaltung der Approximalflächen bei Form- und Stellungsänderungen
– Möglichkeiten zur Vortäuschung längerer, kürzerer, breiterer bzw. schmalerer Zähne
– Formerhaltende Ausarbeitung und Erstellen einer dem Restzahn bzw. Nachbarzahn angepasste, natürlich erscheinende Oberfläche
– Nachträgliche Korrekturen
– Bleichen vitaler und wurzelkanalbehandelter Zähne

Klinische Anwendungsbeispiele
u. a. Ersatz fehlender Zahnhartsubstanz, Einsatz bei Hypoplasien, Form- und Stellungsänderungen, Diastema-Korrekturen, Einsatz nach oder anstelle einer Kfo-Maßnahme, Formveränderung nach parodontaler Rezession, optische Verjüngung, direkte Veneers

Praktische Übungen am Phantommodell
– Komplette Schichtung und Charakterisierung eines Schneidezahnes
– Formveränderung und adäquater Approximalkontakt bei Diastemaschluss
– Reduktion schwarzer Dreiecke nach Gingivaretraktion

Besondere Hinweise: Dieses Seminar ist Bestandteil des Curriculums „Ästhetische Zahnmedizin“.

Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. med. habil. Dr. Georg Arentowicz