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KHI ist jetzt KFI

seit 1. Januar 2026

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Effiziente Prophylaxe und PA-Konzepte für ZMP/ZMF

Zur Person der Kursleiterin Frau Bush Gissler, RDH, BS

ist 1950 in den USA geboren. Von 1971–1973 durchlief sie ihre Grundausbildung zur Dentalhygienikerin an der University of Cincinnati, Ohio USA, wo sie den Associates Degree in Dental Hygiene
erlangte. Darauf folgte die Tätigkeit in einer Privatpraxis in den USA (1973–1975). 1975–1980 war sie als Ausbildungsleiterin im Dental Assistent Program, Minnesota Institute of Medical and Dental Assistents, Inc., Minneapolis, Minnesota, USA beschäftigt. Parallel dazu absolvierte sie den Bachelor of Science Degree in Dental Hygiene, Education major, mit einem Abschluss in Pädagogik (1976–1979) an der University of Minnesota, USA. 1980 zog sie in die Schweiz, wo sie in verschiedenen Privatpraxen arbeitete. 1983–1986 wurde sie zur Instruktorin in Theorie und zur Bereichsverantwortlichen im Klinikbetrieb der Dentalhygieneschule Bern ernannt und später (1986–1993) zur Chefinstruktorin befördert. Seit 1993 ist sie Dentalhygienikerin mit Spezialaufgaben als Unterrichtsassistentin an der Klinik für Parodontologie der Universität Bern und ist verantwortliche Dentalhygienikerin für den Paro-Propädeutikkurs im Studentenbetrieb. Sie hat Referententätigkeit auf nationalen und internationalen Kongressen und Fortbildungsveranstaltungen und ist u. a. seit 1996 ITI Referentin und Mitglied (International Team for Implantology) und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen. Referentin bei Euro-Perio 5, 6 und 7. 2003 wurde sie für ihre berufliche Tätigkeit zur Dentalhygienikerin des Jahres ernannt. Sie ist Aktivmitglied des Swiss Dental Hygienist Verbandes, des Deutschen DentalhygienikerInnen Verbandes (DDHV) Gastmitglied der
SSP (Swiss Society for Periodontology) und Mitglied der DGP (Deutscher Gesellschaft für Parodontologie). Preisträgerin: President’s Award for Excellence 2008 von der Pierre Fauchard Academy.

Schwerpunkte: Implantologie Parodontologie Prophylaxe

Zur Themenstellung
Nur im fachkompetenten Miteinander von Zahnmedizinischer Fachangestellter und Zahnarzt lassen sich dauerhafte Therapieerfolge mit stabilen oralen Strukturen erreichen!

Die Referentin lehrt in einem wissenschaftlich fundierten Unterricht evidenzbasiertes Wissen, das parallel in Theorie und Praxis vermittelt wird. Präzises Erkennen und die Einordnung gesunder und/oder pathologischer Strukturen ermöglichen ein medizinisch fundiertes Arbeiten am Patienten und sind Voraussetzung für eine synergetische Zusammenarbeit von Zahnmedizinischer Fachangestellter und Zahnarzt.

Dieser Kurs umfasst neben den theoretischen Grundlagen auch ebenso praktische Übungen, in denen sowohl am Modell als auch am eigenen ! Patienten ergonomisch und fachlich korrektes, effektives Debridement intensiv geübt wird. Die Unterweisung erfolgt sowohl mit manuellen Instrumenten als auch mit Schall-/Ultraschallhandstücken und Airflowgeräten.

Zum Abschluss des Kurses erfolgt eine Diskussion. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat bestätigt.

Programm
– Update in Parodontologie/Pathogenese Mikrobiologie/Stomatologie
– Indikation, Erhebung und Interpretation von Befunden
– Methodik zur Zahnsteinentfernung
– Entwicklung einer taktilen Sensibilität beim Sondieren
– Maschinelle Depuration
– Chemische Plaquekontrolle, Biofilmmanagment
– Implantologie
– Prophylaxe
– Maßnahmen für alle Altersgruppen
– Indikation, Methoden und Einsatz der Mundhygienehilfsmittel
– Professionelles Auftreten

Erlernen der systematischen Schritte, um ein Recall durchführen zu können, Behandlungs-/Praxis-Konzept, große Entlastung des Arbeitsalltags durch kompetente Mitarbeiterin, gute Zuarbeit bei Befundung und Dokumentation, optimale Betreuung der Recallpatienten, hohe Motivation der ZAH „Teamplayer“ statt Einzelkämpfer!

Besondere Hinweise
Voraussetzungen für die Anmeldung:
ZMA mit Prophylaxebasiskurs und 2-jähriger Berufserfahrung im Bereich Prophylaxe.

Patient:
Jugendliche oder Erwachsene mit einer Gingivitis oder Erwachsene im Recall nach Parodontitis-Behandlung mit maximal 4 Resttaschen von +5 mm ohne Nachweis von aggressiven Keimen. Der Patient ist jeweils gesund ohne medizinisch/systemische Risiken. Dazu gehören aktuelle Röntgenaufnahmen nicht älter als zwei Jahre.

Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. Michael Hohaus