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Einführung in die Klinische Funktionsanalyse und Manuelle Strukturanal

Zur Person des Kursleiters Professor Dr. Bumann

– 1980–1985 Studium der Zahnmedizin in Kiel
– 1986–1989 Fachzahnarztausbildung „Oralchirurgie“ in Kiel
– 1988 Promotion
– 1989–1992 Fachzahnarztausbildung „Kieferorthopädie“ in Kiel
– 1991 Lehrer der „Akademie Praxis und Wissenschaft“
– 1992 Habilitation
– 1992 Oberarzt und stellv. Abteilungsdirektor der Abt. Kieferorthopädie in Kiel
– 1993 Visiting Professor, University of Manitoba in Winnipeg (Kanada)
– 1996 Ernennung zum apl. Professor an der Universität Kiel
– 05/97–06/00 Harvard School of Dental Medicine, Boston (USA)
– 05/97–06/98 Harvard Medical School, Boston (USA)
– 07/98–06/00 Laboratory for Musculoskeletal Disorders, Boston University, Boston (USA)
– 2001–2010 Vizepräsident von Advanced Dental Imaging Las Vegas und Palm Desert (USA)
– seit 2000 Fachpraxis für Kieferorthopädie und CMD-Zentrum Berlin
– seit 2006 Ärztlicher Direktor des MESANTIS® 3D DENTAL-RADIOLOGICUM
– Autor Farbatlanten der Zahnmedizin „Funktionsdiagnostik und Therapieprinzipien“ (Band 12, Thieme; übersetzt in 7 Sprachen)
– 15 nationale und internationale Forschungs- und Posterpreise
– Geladener Hauptreferent auf zahlreichen nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongressen (z. B. Norwegian Association of Orthodontists, American Association of Orthodontists, American Academy
of Periodontology, Saudi Dental Society International Conference, Sociedad Española De Ortodoncia, Australian Society of Orthodontists, Moyers Symposium, Sociedad de Ortodoncia de Chile, European Angle
Society, Internationales Orthodontisches Symposium Prag, Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie, Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin, Deutsche Gesellschaft für Implantologie, European Orthodontic Society)

Zur Themenstellung
Das Konzept der Manuellen Strukturanalyse hat sich in den vergangenen 30 Jahren als äußerst praxistauglich erwiesen, da eine gezielte Erhebung diagnostisch und therapeutisch relevanter Befunde im Vordergrund steht. Funktionsstörungen im Kausystem äußern sich in der Regel durch Schmerzen, Einschränkungen der Unterkieferbewegung oder Gelenkgeräusche. Diese Symptome können von unterschiedlichen Strukturen des Kausystemsausgehen. Die Notwendigkeit funktionsanalytischer Maßnahmen bei dekompensierten Funktionsstörungen steht daher sowohl medizinisch als auch forensisch außerhalb jeglicher Diskussion.

Neben der Untersuchung von „Kiefergelenk-Patienten“ kann mithilfe der MSA auch bei vermeintlich symptomlosen Patienten in praxisgerechter Art und Weise die regelrechte Funktion der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur überprüft werden. Somit können Problemfälle vor prothetischer oder kieferorthopädischer Behandlung herausgefiltert werden. Alle Untersuchungsmethoden sind evidenzbasiert und das Konzept wurde mehrfach mit höchsten wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet. Die Resultate sind insbesondere bei kompensierten Funktionsstörungen therapeutisch bedeutsam, damit der momentane Status eines Systems nicht durch eine zahnärztliche Behandlung verschlechtert wird.

In diesem Grundkurs wird vornehmlich auf die Prinzipien der Manuellen Strukturanalyse, die anatomischen und physiologischen Grundlagen, die zentrische Kondylenposition und das Routineprotokoll eingegangen. Neben diesem Grundkurs, der Voraussetzung für die folgenden Kurse ist, werden drei aufbauende Kurse (CMD-II, CMD-III und CMD-IV) angeboten (www.viz.de). Ziel dieses Seminars ist es, die Grundlagen und die praktische Anwendung der „Präventiven Manuellen Strukturanalyse“ darzustellen und auf die Konsequenzen für die zahnärztliche Behandlungsplanung und Therapie einzugehen. Als unterstützende Literatur wird der Farbatlas der Zahnmedizin „Funktionsstörungen und Therapieprinzipien“ (Band 12, Thieme Verlag) empfohlen. Für die klinische Umsetzung ist die sog. MSA-Software (www.msa-software.com) ein preisgünstiges und praxisgerechtes Element, das mit fast jeder deutschen zahnärztlichen und kieferorthopädischen Verwaltungssoftware kombinierbar ist.

Programm
– Sach- und Fachzwänge in der Funktionsanalyse
– Grundlagen und Systematik der MSA
– Funktionelle Anatomie des Kiefergelenkes
– Präventive MSA – Belastungsvektor
– Präventive MSA – Restriktionsvektor
– Präventive MSA – Okklusalvektoren
– Praktische Demonstrationen

Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. med. habil. Dr. Georg Arentowicz