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Funktionsanalyse und -therapie für die tägliche Praxis

Zur Person des Kursleiters Dr. Harth

– Geb. 1955
– 1976–1981 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Marburg
– 1981 Promotion
– 1981–1983 Assistent Zahnklinik Gießen, Abt. Zahnerhaltung
– 1983–1984 Assistent in einer kieferchirurgischen Praxis in Darmstadt
– 1984–1985 Assistent in Privatpraxis von Dr. Schulz-Bongert in Düsseldorf
– Seit 1986 niedergelassen in eigener Praxis in Bad Salzuflen

– Spezialist für Funktionsdiagnostik und -therapie der DGFDT
– Mitglied in der DGFDT, DGP, im BDIZ
– Mitglied in der Studiengruppe für restaurative Zahnheilkunde
– Mentor des Arbeitskreises Funktionstherapie der Akademie für Fortbildung der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
– Referententätigkeit in der zahnärztlichen Funktionslehre in der ZÄK Westfalen-Lippe, Berlin, Nordrhein, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

Zur Themenerstellung

In diesem Kurs werden die Grundlagen für die Behandlung funktionsgestörter Kausysteme erarbeitet. Welchen Aufgaben müssen wir Zahnärzte uns heute in der Funktionslehre stellen? Wie sieht ein zeitgemäßes Behandlungskonzept aus und wie kann es von einem  zahnärztlichen Praktiker umgesetzt werden? Ist eine Funktionsbehandlung, die den Faktor Okklusion mit einbezieht noch zeitgemäß oder ist von vornherein ein interdisziplinärer Behandlungansatz notwendig?

Der Zahnarzt sollte in der Lage sein, den Faktor Okklusion zu bewerten. Die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden und Behandlungsschritte werden in diesem Einsteigerkurs den Kursteilnehmern erklärt.

Nach wie vor spielt das Zentrik-Registrat in der zahnärztlichen Funktionslehre eine zentrale Rolle. Der „Mythos Zentrik“ hat aber eine andere Wertschätzung bekommen. Es gibt nicht nur die eine Idealposition der Kondylen in der Gelenkfossa, die korrekt ermittelt werden muss, um zu einem therapeutischen Erfolg zu kommen. Zentrierung des Gelenkkopfes in die Gelenkfossa heißt eine mögliche Kondylenposition zu registieren, die aber von der Methodik der Registrierung abhängig ist. Eine mögliche Methodik, ein Zentrik-Registrat zu nehmen, wird erklärt und ausgiebig von den Kursteilnehmern/innen geübt. Anhand von in den Artikulator montierten Modellen lernen die Kursteilnehmer/innen den Einflussfaktor Okklusion zu bewerten, letztendlich für den Zahnarzt der entscheidende Bewertungsfaktor, da er nur diesen auch direkt beeinflussen kann. Wie beeinflusst die Okklusion die Stellung des Kondylus in der Gelenkfossa? Können wir damit Beschwerden im Kausytem und darüber hinaus erklären? 

Das gezeigte Konzept ist auch Grundlage und Erfolgsgarant jeder umfangreichen restaurativen Behandlung. Es ist mit vertretbarem instrumentellem Aufwand in jeder Zahnarztpraxis auch unter wirtschaftlichen Kriterien durchführbar.

Inhalt

Theoretische Grundlagen der Funktionslehre, wo stehen wir heute?
Kurze Abhandlung der klinischen Funktionsanalyse
Instrumentelle Funktionsanalyse (mit praktischen Übungen):
Perfekte Alginatabformung mit gestoppten Löffeln (Demonstration)
Herstellung okklusionsgenauer Modelle Gesichtsbogenübertragung (arbiträr. achsenbezogen)
Handhabung gebräuchlicher Artikulatorsysteme
OK-Modellmontage
Kieferrelationsbestimmung: Zentrik-Registrat
UK-Modellmontage
Kontrollsockelmethode zur Überprüfung der Montage zur Überprüfung der Registrierung
Artikulatorprogrammierung: reichen Wachs- Registrate aus? Was bringt die Aufzeichnung von Bewegungsbahnen (Achsiographie) an zusätzlicher Information?
Herstellung einer individuellen Front-Eckzahnführung
Diagnose am Modell (incl. Kondylen-Positions-Analyse, MPI)
Welchen Einflussfaktor hat die Okklusion auf das Kausystem, auf die Gesamtkörperstatik?

Besondere Hinweise
Die Teilnehmer erhalten ein ausführliches Kurssript. Artikulatoren (SAM 2PX) und Gesichtsbögen werden vom Kursleiter gestellt! Es können aber auch eigene Geräte mitgebracht werden. Eine Materialliste wird den Kursteilnehmern rechtzeitig vor Kursbeginn zugeschickt.