Neuer Name für Fortbildungsinstitut:

Aus KHI wird KFI!

ab 1. Januar 2026

Neue URL: www.kfi-direkt.de

Mehr erfahren

Funktionsdiagnostik praxisorientiert

Zur Person des Kursleiters Prof. Dr. Ingrid Peroz

  • 1979–1985 Studium der Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin
  • 1985–1994 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik der Freien Universität Berlin
  • 1994–2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik und Alterszahnmedizin der Humboldt-Universität zu Berlin
  • seit 2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • seit 2000 Oberärztin
  • 2004 Habilitation
  • Spezialistin für Prothetik der DGPro
  • Spezialistin für Funktionsdiagnostik und –therapie der DGFDT
  • Seit 2013 Präsidentin der DGFDT
  • 2010–2015 kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre
  • 2017 APL Professur

Craniomandibuläre Dysfunktionen umfassen Schmerzen und Fehlfunktionen der Kaumuskulatur, an den Kiefergelenken und an den Zähnen. Die Ätiologie ist multifaktoriell bedingt und bezieht die Psyche, Traumata, Konstitution, systemische Erkrankungen, chronische Schmerzen, Bruxismus und die Okklusion ein.

Im Rahmen prothetischer Rehabilitationen, kieferorthopädischer Behandlungen sowie kieferorthopädisch-kieferchirurgischer Interventionen ist die vorherige Untersuchung der funktionellen Strukturen unumgänglich. Basisuntersuchung ist ein CMD Screening, das erkennen lässt, ob der Patient funktionell gesund oder kranker ist, oder aber Risiken aufweist. Die klinische Funktionsdiagnostik (GOZ 8000) gehört zur Primärdiagnostik und beurteilt u.a. Kiefergelenkgeräusche, die Mobilität des Unterkiefers, die Druckdolenz der Muskulatur sowie die statische und dynamische Okklusion. Ergänzt werden sollte sie durch die manuelle Strukturanalyse.

Die erweiterte Diagnostik umfasst instrumentelle funktionelle Maßnahmen, konsiliarische Befunde oder bildgebende Verfahren.

Die Auswertung dieser Daten ermöglicht eine spezifische Diagnosestellung, welche Grundlage für eine erfolgreiche Therapie ist.

Ablauf:

  • Kurze Einführung in die Anatomie funktioneller Strukturen
  • Ätiologie von CMD
  • CMD Screening (mit Demonstration)
  • Klinische Funktionsdiagnostik anhand des Funktionsstatus der DGFDT (mit Demonstration)
  • Manuelle Strukturanalyse (mit Demonstration)
  • bildgebende Darstellung der Kiefergelenke,
  • Diagnosefindung
  • Überblick über therapeutische Maßnahmen