– Oralchirurg, Spezialist für Prothetik, zertifizierte Tätigkeitsschwerpunkte Implantologie, Parodontologie und Endodontie, zertifizierter Gutachter (DGPro)
– 1981–1985 Aus- und Weiterbildung an der Universitätsklinik für MKG – Chirurgie am Uniklinikum Essen
– 1985–2002 Aus- und Weiterbildung an der Klinik für Zahnärztliche Prothetik am Uniklinikum Aachen (1993 Habilitation, 1998 Ernennung zum apl. Professor, Ruf auf den Lehrstuhl für zahnärztliche Propädeutik und experimentelle Zahnheilkunde in Bonn)
– 2002 Niederlassung in Mülheim/Ruhr
– seit 2002 Weiterführung der Lehr- und Forschungstätigkeit mit Lehrauftrag für den Bereich Zahnärztliche Implantologie und Prothetik am Uniklinikum Aachen
– Ausbildungsreferent im Bereich Implantologie und zahnärztliche Prothetik für zahlreiche Zahnärztekammern und Fachgesellschaften (DGI, DGZI und APW)
– Seit 2005 Referent der ZÄK-Nordrhein für die Fachkunde im Strahlenschutz
– Referent bei nationalen und internationalen Tagungen
– Fachzahnarzt für Oralchirurgie sowie Öffentliches Gesundheitswesen
– Spezialist für Prothetik
– Master of Science in Oral Implantology
– seit 2010 Leitender Oberarzt MKG/Oralchirurgie Uniklinik Köln
Die prothetische Versorgung von Patienten unter Einsatz von Implantaten hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten auf allen Indikationsgebieten rasant ausgeweitet und nimmt mittlerweile einen festen Platz in der zahnärztlich-prothetischen Behandlung ein. Die Vielzahl der verwendbaren Materialien, der diagnostischen Möglichkeiten sowie der zunehmende Einzug der digitalen Technologien erfordert ein zunehmendes Wissen, um für die Patienten das geeignete Behandlungskonzept zu entwickeln. Der Baustein Implantatprothetik vermittelt diesbezüglich einen Überblick über den aktuellen Wissensstand zu den gängigen vorhandenen implantat-prothetischen Behandlungskonzepten anhand vielfältiger klinischer Fälle und Berücksichtigung wissenschaftlicher Studienergebnisse. Darüber hinaus werden Behandlungsoptionen bei Auftreten von Spätkomplikationen bei Implantatversorgungen anhand klinischer Fälle dargestellt.
– Welches Implantatsystem/klinische Anforderungen und Indikation
– Präoperative prothetische Planung für festsitzenden und herausnehmbaren
Zahnersatz
• minimale und komplexe implantatprothetische Rehabilitationen
• verschraubbare und zementierbare Suprakonstruktionen
• Auswahl der Verbindungselemente (Steg, Teleskop/Locator etc.)
– Umsetzung der prothetischen Planung in die Behandlung
• Backword Planning
• Anzahl notwendiger Implantate/strategische Pfeilerkonzepte
• Vermeidung von Implantat-Fehlpositionierungen
• 3-D basierte Führungsschablonen vs. Orientierungsschablonen
• Zahntechnische Voraussetzungen (Abformung, Kieferrelation,
Materialwahl,
digitaler Workflow)
• Basisequipment für die Durchführung implantatprothetischer
Versorgungen
– Klinische Falldemonstration
• Prothetische Versorgung des teilbezahnten Kiefers unter besonderer
Berücksichtigung der Kombination von Zähnen und Implantaten
bei festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz
• Prothetische Versorgung des zahnlosen Kiefers
• Prothetische Versorgung der Einzelzahnlücke
– Langzeitergebnisse/Studienvorstellung
– Behandlung von Spätkomplikationen nach prothetischer Versorgung
Besondere Hinweise: Dieses Seminar ist Bestandteil des Curriculums „Zahnärztliche Implantologie“.
Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. med. habil. Dr. Georg Arentowicz
Kursnummer: 18084