Sa, 21.11.2026 (Kurs 26032) von 09:00 bis 16:30 Uhr online
Programm
09:00 – 09:15 Uhr | Begrüßung
Dr. Dr. med. habil. Georg Arentowicz, Mitglied des Vorstands der ZÄK NR, Zahnärztliche Fortbildung
09:15 – 10:00 Uhr | Therapie der Periimplantitis – was ist möglich?
Priv.-Doz. Dr. Amelie Bäumer-König, M.Sc., Berlin
10:00 – 10:30 Uhr | Eine schwierige Entscheidung – Explantation? Wann? Wie?
Prof. Dr. Thomas Weischer, Essen
10:30 – 10:45 Uhr | Pause
10:45 – 11:15 Uhr | Retrograder Kieferkammaufbau – Sinuslift -Techniken
Dr. Dr. med. habil. Georg Arentowicz, Mitglied des Vorstands der ZÄK NR, Zahnärztliche Fortbildung
11:15 – 11:45 Uhr | Die vier chirurgischen Schlüsselfaktoren zur Vermeidung der Periimplantitis
Prof. em. Dr. Daniel Buser, Bern
11:45 – 12:00 Uhr | Pause
12:00 – 12:30 Uhr | Implantatluxation in die Kieferhöhle – was tun ?
Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf
12:30 – 13:15 Uhr | Mini-Implantate: Wie leistungsfähig sind unterdimensionierte Implantate?
Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer, Bonn
13:15 – 13:30 Uhr | Pause
13:30 – 14:00 Uhr | Zahn-implantatgetragener abnehmbarer Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer
Prof. Dr. Michael Augthun, Mülheim/Ruhr
14:00 – 14:30 Uhr | Troubleshooting im klinisch-implantologischen Alltag
Dr. Mathias Sommer M.Sc., Köln
14:30 – 15:15 Uhr | Ätiologie, Prävention und Therapie von Weichgewebsdefekten am Implantat
Prof. Dr. Dr. Anton Sculean, Bern
15:15 – 15:30 Uhr | Abschluss-Diskussion
Dr. Dr. med. habil. Georg Arentowicz, Mitglied des Vorstands der ZÄK NR, Zahnärztliche Fortbildung
VORTRÄGE
Therapie der Periimplantitis – was ist möglich?
Priv.-Doz. Dr. Amelie Bäumer-König, M.Sc., Berlin
Die Therapie der periimplantären Erkrankungen, vor allem der Periimplantitis, stellt uns vor große Herausforderungen. In den aktuellen Leitlinien zur Therapie periimplantärer Erkrankungen (2023) wird ein starkes Augenmerk auf die Prävention gelegt: Bereits während der Implantatplanung, als auch während der Implantation und der Gestaltung der implantat-getragenen Suprastruktur, kann das Risiko der Entstehung einer Periimplantitis reduziert werden. Liegt eine Mukositis oder Periimplantitis erst einmal vor, können diese mit nicht-chirurgischen und chirurgischen Maßnahmen behandelt werden. In der chirurgischen Periimplantitistherapie stehen dazu verschiedene Behandlungsoptionen zur Verfügung: Zugangslappen und Dekontamination der Implantatoberfläche ggf. mit zusätzlichen resektiven oder rekonstruktiven Maßnahmen. Welcher Therapieansatz in welchem Behandlungsfall zielführend ist, konnte bisher nicht endgültig geklärt werden und die chirurgische Periimplantitistherapie ist von hohen Rezidivraten geprägt. Dennoch gibt es auch sehr vielversprechende Behandlungsansätze, die in einigen Fällen langfristige Erfolge zeigen. Inhalt des Vortrags ist aufzuzeigen, was in der Periimplantitistherapie möglich ist.
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Eine schwierige Entscheidung – Explantation? Wann? Wie?
Prof. Dr. Thomas Weischer, Essen
Nicht erhaltungswürdige Implantate zählen zum klinischen Alltag des Implantologen. Wichtig sind deshalb Kenntnisse zu Explantationsindikationen, -zeitpunkten und -techniken. Unter Bezug auf die aktuelle wissenschaftliche Datenlage und auf Basis vieler klinische Beispiele wird das Vortragsthema erläutert.
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Implantatluxation in die Kieferhöhle – was tun ?
Dr. Dr. Martin Bonsmann, Düsseldorf
Nicht selten luxieren Implantate im Rahmen von Sinusbodenelevationen (intern + extern) intraoperativ, aber auch postoperativ in die Kieferhöhle. Die Entfernung solcher Implantate ist obligat, aber nicht immer ganz einfach und nicht selten mit entsprechenden Komplikationen verbunden. Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen auf, was passieren kann, wenn nicht fachgerecht vorgegangen wird und wie das korrekte Vorgehen zu erfolgen hat.
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Mini-Implantate: Wie leistungsfähig sind unterdimensionierte Implantate?
Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Kramer, Bonn
Dimensionsreduzierte Implantate haben sich zu einer interessanten Therapieoption entwickelt, insbesondere wenn ein begrenztes vertikales oder horizontales Knochenangebot vorliegt und umfangreiche augmentative Maßnahmen vermieden oder reduziert werden sollen. Der Vortrag vermittelt einen systematischen Überblick über Short- und Narrow-Diameter-Implantate und stellt deren biologische und biomechanische Besonderheiten dar. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen klinischen Voraussetzungen eine Reduktion der Implantatdimension sinnvoll und langfristig erfolgversprechend ist. Dabei werden die Bedeutung von Knochenangebot und Knochenqualität, Primärstabilität, Implantatposition, Implantat-Kronen-Verhältnis sowie die zu erwartende funktionelle Belastung betrachtet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Evidenz. Aktuelle Erkenntnisse zu Überlebens- und Erfolgsraten, marginalem Knochenverlust sowie biologischen und technischen Komplikationen werden kritisch eingeordnet. Dabei wird zwischen den unterschiedlichen Indikationen für kurze und schmale Implantate differenziert. Ziel des Vortrags ist es, eine fundierte und evidenzbasierte Entscheidungsgrundlage für den klinischen Alltag zu vermitteln und gleichzeitig die Grenzen und möglichen Komplikationen dimensionsreduzierter Implantate aufzuzeigen.
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Zahn-implantatgetragener abnehmbarer Zahnersatz im teilbezahnten Kiefer
Prof. Dr. Michael Augthun, Mülheim/Ruhr
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Kenntnisstand dieses Versorgungskonzeptes. Zudem werden anhand klinischer Beispiele Empfehlungen abgegeben, wie die prothetische Ausführung von herausnehmbaren zahn-implantat getragenen Versorgungen erfolgen sollte, um technische und biologischen Komplikationen nach Eingliederung des Zahnersatzes zu minimieren bzw. vermeiden.
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Troubleshooting im klinisch-implantologischen Alltag
Dr. Mathias Sommer, M.Sc., Köln
Anhand von klinischen Fallbeispielen werden auftretende chirurgische und prothetische Komplikationen im implantologischen Praxisalltag vorgestellt und Lösungsmöglichkeiten diskutiert.
Kursnummer: 27018
Dozent








