Kursinhalt
Die Funktion ist die Basis der Zahnmedizin. Sie ist nicht nur für den Erhalt der Zähne sehr wichtig, sondern auch für den gesamten Körper. Die meisten Ärzte, besonders die Neurologen bei Kopf- oder die Orthopäden bei Nacken- und Rückenschmerzen, kennen die Auswirkungen einer CMD auf ihre Patienten nicht, denn etwa 80 Prozent aller Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen werden durch eine CMD ausgelöst.
Die lokale Betrachtung des craniomandibulären Systems hat sich zur interdisziplinären Diagnostik und Therapie mit Einbeziehung des gesamten Körpers erweitert. Der Bewegungsapparat ist durch eine CMD immer beteiligt, deshalb ändert sich ständig die Kondylenposition und damit die Okklusion. Erst durch die interdisziplinäre Therapie bleibt die Okklusion und damit die zentrische Kondylenposition stabil. Besonders werden die recht einfachen Regeln für das Einschleifen des natürlichen Gebisses gezeigt. Ohne eine interdisziplinäre Zusammenarbeit haben Zahnärztinnen und Zahnärzte mit ihrer Arbeit keinen langfristigen Erfolg.
Nach einer theoretischen Einführung wird im praktischen Teil die Diagnostik und Therapie am Patienten gezeigt und anschließend die Praxis an Teilnehmenden geübt. Danach wird die weitere interdisziplinäre Therapie besprochen. Zum Schluss ist Zeit für Diskussionen.
Buchempfehlung zur Vorbereitung: Interdisziplinäre Funktionstherapie, Kiefergelenk und Wirbelsäule, DÄV 2018 2. Aufl.
Ziel des Kurses
Sie lernen, wie die Zusammenhänge der Okklusion und damit der Kondylenposition mit dem ganzen Körper und den zahnärztlichen Arbeiten funktionieren.
Themen des Kurses
Zielgruppe
Zahnärzte/-innen und Assistenzzahnärzte/-innen
Methoden im Kurs
Dr. Jürgen Dapprich ist Spezialist und Ehrenmitglied der DGFDT, Fellow des ICD und der PFA sowie Autor von 3 Fachbücher.
Kursnummer: 26121
Dozent
