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IUZ 4.0 – Neue Aspekte zur Zahnextraktion

Kursinhalt

Obwohl die Zahnextraktion den häufigsten aller chirurgischen Eingriffe darstellt, ist diese seit Jahrhunderten mit Schrecken behaftet. Selbst die Schutzheilige Appolonia ist mit nicht unbedingt Vertrauen erweckenden Instrumenten dargestellt. Meist wird die erfolgte Zahnextraktion als das Ende einer z.T. langen Behandlung empfunden. In der modernen Zahnmedizin erweiterte sich jedoch das Behandlungsspektrum: weg vom bloßen Beheben einer akuten schmerzhaften Situation hin zur ästhetischen Wiederherstellung nach Extraktion.

Ziel des Kurses

Neue Untersuchungen zur Alveolenregeneration zeigen, dass mit der Zahnextraktion ein umfangreicher Knochenabbau erfolgt, der sich als ausgesprochen nachteilig für die weitere Versorgung auswirkt. Entscheidenden Einfluss auf das Resorptionsverhalten haben eine schonende Extraktion und eine entsprechende Versorgung der Alveole, bekannt als “socket preservation“. 

In dem Vortrag werden die Resorptionsvorgänge beschrieben sowie deren Minimierung durch neue Instrumente und Maßnahmen zur „socket preservation“.

Themen des Kurses

  • Alveolenregeneration
  • Resorptionsverhalten
  • Einfluss der Extraktion auf die Regeneration
  • Socket preservation

Zielgruppe

Zahnärzte/-innen

Methoden im Kurs

Vortrag


Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. mult. Ulrich Joos FRCS, FDSRCS

  • Ordinarius em. und Direktor der Klinik für MKG WWU
  • Direktor em. Institut Experimentelle Zahnheilkunde WWU
  • Direktor der Zahnklinik WWU Münster
  • Wissenschaftlicher Leiter des International Medical College
  • Universität Duisburg-Essen
  • Leiter MVZ Duisburg