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IUZ 4.0 – Wurzelkaries: Prophylaxe und Therapie

Kursinhalt

Für den Praxisalltag werden folgende Themen nachweisgestützt behandelt:
Dank erfolgreicher Prävention und stetig verbesserter zahnärztlichen Versorgung behalten unsere Patienten/-innen häufiger ihre natürlichen Zähne bis ins hohe Alter, wodurch vermehrt Defekte auf den Wurzeloberflächen zu finden sind. Wurzelkaries ist jedoch nicht nur ein Problem bei älteren Patienten/-innen, sondern auch im Recall von PAR-Patienten. Der aktuelle Wissensstand zur Ätiopathogenese gibt uns dazu Hinweise, auf welche Risikofaktoren wir bei unseren Patienten/-innen besonders achten müssen. Anhand von systematischen Reviews kann man sich schnell einen Überblick über die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen und insbesondere von verschiedenen Mundhygieneartikeln verschaffen. Auch für restaurative Maßnahmen lassen sich die Erfolgschancen für verschiedene Materialien und Techniken bewerten. Je nach Lebenssituation und Versorgungsanspruch kann damit partizipativ gemeinsam mit den Patienten/-innen eine individuelle Lösung zur Rehabilitation und nachhaltigen Prävention gefunden werden.

Ziel des Kurses

Der Vortrag soll den aktuellen wissenschaftlichen Stand über Wurzelkariesdefekte nach den Kriterien der nachweisgestützten Medizin bieten. Für den Praxisalltag sollen daraus klare Handlungsempfehlungen für die Versorgung von Kariesdefekten und deren Vermeidung geboten werden.

Themen des Kurses

  • Ätiopathogenese
  • Epidemiologe
  • Prävention und Therapie von Wurzelkariesdefekten

Zielgruppe

Zahnärztinnen und Zahnärzte, insbesondere mit Schwerpunkten in Parodontologie und Alterszahnmedizin

Methoden im Kurs

  • Vortrag
  • Interaktive Umfragen

Univ.-Prof. Dr. Michael J. Noack

  • 1977 bis 1982 Zahnmedizinstudium an der Freien Universität Berlin (FUB)
  • 1982 bis 1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie der FU Berlin, Zahnklinik Süd und Nord (Leiter Prof. Roulet)
  • 1993 bis 2010 Chefredakteur der zahnmedizinischen Fachzeitschrift „Die Quintessenz“
  • 1994 Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis an der Freien Universität Berlin
  • 1996 bis 2011 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Klinikums der Universität zu Köln
  • 1996 bis 2021 Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie des Klinikums der Universität zu Köln