Dr. Frederic Hermann absolvierte sein Studium der Zahnmedizin von 1997 bis 2002 an der Medizinisches Fakultät der Universität Leipzig. Staatsexamen und Approbation erfolgten 2002 und 2005 die Promotion zum Dr. med. dent. an derselben Universität. In den Jahren 2003 bis 2007 erfolgte die postgraduale Ausbildung im Bereich Implantologie und Parodontologie in einer Privatpraxis in Süddeutschland, sowie der Abschluss der Curricula in diesen Fachbereichen. Dr. Hermann ist seit 2006 Diplomate des ICOI und „Geprüfter Experte der Implantologie“. Die Rezertifizierung erfolgte im Jahr 2012 und 2016.
Dr. Hermann ist seit 2007 niedergelassen in der TEAM 15 – Praxis für Zahnmedizin im schweizerischen Zug. Er ist Mitglied der APW, DGParo, DGI, SSO und SGI und erhielt 2016 den Weiterbildungsausweis (WBA) für orale Implantologie der schweizerischen Zahnärztegesellschaft und den Titel Weiterbildungspraxis für allgemeine Zahnmedizin.
Dr. Hermann ist Gründungsmitglied der 2012 neu gegründeten „Next(e) Generation“ und aktives Mitglied im Komitee Praxis und Wissenschaft der DGI. Von 2013 bis 2015 absolvierte er den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Clinical Dental CAD/CAM“ an der Universität Greifswald.
Dr. Hermann ist Autor zahlreicher Publikationen und internationaler Referent in den Bereichen Parodontologie, Implantologie und digitaler Zahnmedizin.
Kursinhalte:
Eine kurze Therapiezeit mit möglichst wenigen operativen Eingriffen ist der Wunsch eines jeden Patienten.
Um diesem Wunsch als Behandler nachzukommen, spielt ein effizientes Vorgehen eine große Rolle. Gefordert ist dazu ein komplexes Zusammenspiel multipler Faktoren in der Planungs- und Umsetzungsphase. Der Abstimmung des zeitlichen Vorgehens im Rahmen einer komplexen implantologischen Rehabilitation kommt dabei eine entscheidende Bedeutung im Hinblick auf den Erhalt der periimplantären Gewebe und den Behandlungserfolg zu.
Der erste Kursabschnitt vertieft die Kenntnisse in der Risikoanalyse-, Diagnostik- und Planungsphase von einfachen bis zu komplexen Fällen in der Implantattherapie.
Liegt ein defizitäres Weich- und/oder Hartgewebsangebot vor, so stellt sich die Frage nach der Wahl des korrekten Augmentationszeitpunktes, der Technik und der Materialselektion. Was ist wissenschaftlich basiert, was bewährt im Praxisalltag, um voraussagbare Ergebnisse in der Geweberegeneration zu erhalten?
Der Hermann erläutert im zweiten Kursabschnitt anhand zahlreicher Fallbeispiele (Bild und Video) die verschiedenen ein- und zweitzeitigen knochenregenerativen Techniken und Aspekte zum Weichgewebsmanagement:
Die Möglichkeiten und Optionen der digitalen Techniken ermöglichen es uns schon heute, neue, vereinfachende Wege in der Implantatprothetik zu beschreiten. Dabei stehen die Therapiesicherheit bei verkürzter Operations- und Behandlungsdauer durch den Einsatz von Bohrschablonen und die biologischen Aspekte der materialkundlichen Eigenschaften der individuellen keramischen CAD/CAM-Abutments im Vordergrund. Werden all diese wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen in einem zukunftsweisenden Behandlungskonzept in der digitalen Prozesskette vereint, so halten wir heute schon die Möglichkeiten von morgen in unseren Händen.
Der dritte Kursabschnitt befasst sich mit dem Thema „Innovative Therapiekonzepte“ und greift das Thema der digitalen Workflows in der Implantattherapie auf. Anhand zahlreicher Fallbeispiele wird ein effizientes Workflow-Konzept für den Praxisalltag dargestellt:
Der Abschluss des Kurstages bildet ein praktischer Workshop in Kleingruppen mit der Möglichkeit die Grundlagen der knochenregenerativen Techniken zu erlernen. Hier besteht die Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch mit dem Referenten.
Kursnummer: 21036