Neuer Name für Fortbildungsinstitut:

KHI ist jetzt KFI

seit 1. Januar 2026

Neue URL: www.kfi-direkt.de

Okklusionsschiene und dann

Behandlungskonzept zur Stabilisierung einer therapeutischen Okklusionsposition

Teil 3 einer 3-teiligen Kursreihe

Zur Person des Kursleiters Dr. Harth

– Geb. 1955
– 1976–1981 Studium der Zahnheilkunde an der Universität Marburg
– 1981 Promotion
– 1981–1983 Assistent Zahnklinik Gießen, Abt. Zahnerhaltung
– 1983–1984 Assistent in einer kieferchirurgischen Praxis in Darmstadt
– 1984–1985 Assistent in Privatpraxis von Dr. Schulz-Bongert in Düsseldorf
– Seit 1986 niedergelassen in eigener Praxis in Bad Salzuflen

– Spezialist für Funktionsdiagnostik und -therapie der DGFDT
– Mitglied in der DGFDT, DGP, im BDIZ
– Mitglied in der Studiengruppe für restaurative Zahnheilkunde
– Mentor des Arbeitskreises Funktionstherapie der Akademie für Fortbildung der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
– Referententätigkeit in der zahnärztlichen Funktionslehre in der ZÄK Westfalen-Lippe, Berlin, Nordrhein, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

Zur Themenstellung

Auch in einem modernen interdisziplinären Behandlungsansatz setzt der Zahnarzt bei craniomandibulären Funktionsstörungen häufig eine Okklusionsschiene als Therapiemittel ein. Je nach Ausgangssituation endet die Okklusionsschienentherapie eines funktionsgestörten Patienten damit, dass eine neue Unterkieferposition nur über die Schiene stabilisiert wird. Nach Entfernen der Schiene ist die vorhandene Okklusion aufgehoben, wir finden nur Kontakte einzelner Zähne oder aber sogar eine Öffnung der Okklusion im Molarenbereich. Die Schwierigkeit besteht darin, die auf der Okklusionsschiene stabilisierte Unterkieferposition vorhersagbar genau auf die Gebisssituation des Patienten zu übertragen. Je nach Ausgangssituation erfolgt die endgültige Stabilisierung durch Einschleifmaßnahmen, restaurative oder kieferorthopädische Behandlung. In diesem Kurs soll die Systematik der Einschleiftherapie und das systematische Vorgehen einer restaurativen Therapie erarbeitet werden.

Programm

Theoretische Grundlagen
Einteilung der therapeutischen Unterkieferposition:
Zentrik – „Nicht“-Zentrik

Demonstration
Stabilisierung einer zentrischen Okklusionsposition:
über Einschleiftherapie:
– Modellanalyse
– Einschleifen am Modell
– Einschleifen am Patienten
– Aufbau einer Front/Eckzahnführung
über restaurative Therapie:
– Modellanalyse
– Artikulatorprogrammierung
– Zentrikregistrat
– Management des restaurativen Vorgehens
– Stellenwert der provisorischen Restauration

Stabilisierung einer nicht-zentrischen Okklusionsposition:
über Kieferorthopädie
über restaurative Therapie:
– Bedeutung der Okklusionsschiene für die endgültige Stabilisierung
der Okklusionsposition
– Therapieweg:
– Registrierung mit der Okklusionsschiene
– Therapeutische Provisorien als geklebte Kompositaufbauten
– Registrierung mit der Okklusionsplatte (Memobite)
– Restaurationen zementieren
– Restaurationen adhäsiv befestigen

Patientenbeispiele

Praktische Übung
Einschleifen des Gebisses an vorgefertigten Modellen

Abschlussdiskussion

Besondere Hinweise
Die Teilnehmer erhalten für jeden Kurs ein ausführliches Kursskript.
Eine Materialliste wird rechtzeitig vor Kursbeginn zugeschickt.

Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. med. habil. Dr. Georg Arentowicz