Kursinhalt
Ein evidenzbasiertes und vorhersagbar funktionierendes Konzept zur erfolgreichen regenerativen Therapie von periimplantären Knochendefekten fehlt derzeit. In diesem Kurs wird eine Verfahrenstechnik vorgestellt, die seit einigen Jahren in der Abteilung für Parodontologie an der Universitätszahnklinik Witten/Herdecke erfolgreich angewendet wird. Das Verfahren vereint die mechanisch-chemische Dekontamination der Implantatoberflächen mit dem Einsatz einer ossifizierenden Kollagenmatrix. Anhand von Fallpräsentationen wird die Langzeitdokumentation diskutiert.
Themen des Kurses
Das Wittener Konzept sieht eine feste Schrittfolge vor: eine chemische Dekontamination und mechanische Bearbeitung der exponierten Implantatoberflächen mit Air-Flow Gerät kombiniert mit Applikation von Hyaluronsäure-Gel zusammen mit der ossifizierenden Kollagenmatrix aus ribosevernetztem Kollagen zur Stabilisierung. Die Materialien fördern die Ausheilung und den Verschluss der Knochendefekte.
Zielgruppe
Zahnärzte/-innen
Methoden im Kurs
Hinweis
Chirurgische Erfahrung und ein vertrauter Umgang mit den Ansätzen und Prinzipien von minimal invasiven Techniken mit Mikroinstrumenten sind wünschenswert.
Instrumente sowie Verbrauchsmaterialien werden zur Verfügung gestellt.
Bitte bringen Sie bei Bedarf Ihre Sehvergrößerung (Lupenbrille) mit.
Prof. Dr. Anton Friedmann
Kursnummer: 23047