Neuer Name für Fortbildungsinstitut:

Aus KHI wird KFI!

ab 1. Januar 2026

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Qualitätsmanagementbeauftragte/-r in der Zahnarztpraxis

Curriculum 

Block I – Grundlagen des Qualitätsmanagements (4 UE)

  • Begriffe „Qualität“, „Qualitätsmanagement“ und „Qualitätspolitik“
  • Gesetze, Normen und Vorschriften im Bereich „Qualitätsmanagement“ 
  • Anforderungen der Normensysteme DIN EN ISO 9001:2015 “Qualitätsmanagementsysteme“
  • und DIN EN ISO 15224:2012 „Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung-QM Systeme“
  • Anforderungen an ein gutes Qualitätsmanagementsystem durch den Anwender und den Patienten
  • QM-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GB-A): Inhalte und Umsetzung in der Praxis
  • Aufwände und Nutzen bei der Entwicklung und Einführung eines QM-Systems 
  • Personelle Aufbaustruktur 
  • Führungsaufgaben- Aufgaben der Leitung, Einsetzen eines Qualitätsmanagement-Beauftragten (QMB) – Aufgaben, Verantwortung, Kompetenz und Fähigkeiten einzelner Mitarbeiter (Erstellung eines Organigramms)- Rechte und Pflichten eines QMB
  • Arbeitsschritte in der Entwicklung eines QM-Systems (PDCA-Zyklus)

Block II – Dokumentation im Qualitätsmanagement (4 UE)

  • Aufbau eines Qualitätsmanagement-Handbuches
  • Beschreibung der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele
  • Erstellen von Verfahrensanweisungen (VA) und Arbeitsanweisungen (SOP)
  • Sinnvolle Entwicklung von Checklisten und Formblättern für den Praxisalltag
  • Festlegung von Verantwortung, Befugnissen und Zuständigkeiten der Mitarbeiter in Stellenbeschreibungen – Aufbau eines Organigramms / Verantwortungsmatrix
  • Lenkung der Dokumente 
  • Erstellung, Kennzeichnung, Prüfung und Freigabe von Dokumenten
  • Datensicherung und Aufbewahrungsfristen der QM-Dokumente

Block III – Bausteine des eigenen QM-Systems (4 UE)

  • Hygienemanagement – Umsetzung RKI-/BfArM-Empfehlungen, MPG und MPBetreibV
  • Arbeitssicherheit – BUS-Dienst und DGUV
  • Fehler- und Verbesserungsmanagement (z.B. CIRS-Dent)
  • Risikomanagement- Erstellen einer Risikoanalyse und einer Risikomatrix
  • Notfallmanagement- Praxisinterne Ausstattung und Schulung von Personal
  • Schnittstellenmanagement- Prüfung externer Dienstleistungen
  • Management von Ressourcen – Geräteausstattung und Personalbedarf
  • Patientenkommunikation
  • Praxisinterne Kommunikation und Prozesse
  • Interne und externe Kompetenzerhaltung (Fortbildungen)
  • Prozessvalidierung und regelmäßige Kontrollen

Block IV – Überwachung des eigenen QM-Systems (4 UE)

  • Entwicklung von internen Bewertungssystemen
  • Lieferantenbewertung, Patientenzufriedenheit und Managementbewertung
  • Interne und externe Audits (Systemaudit-Produktaudit-Verfahrensaudit)
  • Festlegung von Teambesprechungen zur ständigen Verbesserung
  • Berichtsbogen für das einrichtungsinterne Qualitätsmanagementsystem der KZBV
  • Zertifizierung von QM-Systemen

Abschlussprüfung ­­­– Multiple Choice