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Schlüsselfaktoren für den Erfolg mit Implantaten in der ästhetischen Z

Zur Person des Kursleiters Dr. Arndt Happe

  • 1994 Staatsexamen an der Westfälischen-Wilhelms-Universität in Münster (Gesamtergebnis „sehr gut“)
  • 1996 Promotion über Knochenumbauprozesse „Magna cum Laude“
  • 1997&1998 Weiterbildungsassistent an der Privatzahnklinik Schellenstein in Olsberg,  Chefarzt Prof. Dr. F. Khoury
  • 1999 Niederlassung in eigener Praxis in Münster
    • Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung „Oralchirurgie“ mit Fachzahnarztprüfung. Anerkennung der Gebietsbezeichnung  „Oralchirurgie“
    • Frühjahrstagungspreis der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)  für den besten wissenschaftlichen Vortrag aus der Praxis
  • 2000 Tätigkeitsschwerpunkt „Implantologie“
  • 2004 Curriculum Parodontologie der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW), Tätigkeitsschwerpunkt  « Parodontologie »
  • 2007 Dozent im Studiengang „Master in Parodontologie und Implantattherapie“ der Steinbeisuniversität Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP)
  • 2008 seit Mai 2008 wissenschaftliche Kooperation mit der Abteilung für MKG- und Plastische Chirurgie, Oralchirurgie und Implantologie der Universitätsklink zu Köln
  • 2009 seit 2009 Dozent im Studiengang „Master in Parodontologie und Implantattherapie“  der Dresden International University (DIU) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP)
  • 2010 seit Mai 2010 wissenschaftliche Kooperation mit der Abteilung für MKG- und Plastische Chirurgie, Oralchirurgie und Implantologie der Universitätsklinik zu Köln
  • 2013 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Erteilung der venia legendi für das Fach Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
  • 2018 Publikation des Buches “Erfolg mit Implantaten in der Ästhetischen Zone” zusammen mit Dr. Gerd Körner bei Quintessenzverlag, Berlin.

Nationale und internationale Referententätigkeit. Dozent in verschiedenen nationalen Postgraduiertenprogrammen für Implantologie.

Mitgliedschaften Active Member der European Academy for Esthetik Dentistry (EAED). Mitglied in der European Association for Osseointegration (EAO), der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ), im Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte (BDIZ), im Bundesverband der Deutschen Oralchirurgen (BDO), der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP), der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI).

Arbeitsschwerpunkte: Frontzahnästhetik und vollkeramische Versorgungen, Ästhetik in der Implantologie, Augmentationschirurgie, Weichgewebsmanagement, Mikrochirurgie

Programm

Fasst man die Schlüsselfaktoren für den ästhetischen Erfolg von Implantatversorgungen zusammen, so sind dies:

  1. Korrekte dreidimensionale Position des Implantates
  2. Adäquate Knochenarchitektur und stabiles Knochenvolumen
  3. Adäquate Weichgewebsdicke und Qualität
  4. Transmukosale Form, Material und Oberfläche von Abutment und Restauration
  5. Entwicklung und Erhalt der Weichgewebskontur

Die gewissenhafte Analyse des Falls, ist die Grundlage jeder Implantatversorgung. Um ein Ziel zu definieren, sollte eine ästhetische Analyse durchgeführt werden und ein Wax-up oder Set-up erstellt werden. Nur so kann ein Behandlungsziel definiert werden. Der moderne digitale Workflow bietet über das „matchen“ des 3D-Datensatzes vom DVT und dem Oberflächenscan des Wax-up, exzellente Möglichkeiten die Implantatposition zu planen und diese in eine OP-Schablone umzusetzen. Häufig müssen knöcherne Alveolarkammdefekte regeneriert werden. Hier stehen verschiedene gut dokumentierte und validierte Verfahren zur Verfügung. Das Weichgewebsmanagement und das Zusammenspiel von „weißer und roter Ästhetik“ ist in den letzten Jahren immer Mehr in den Fokus der Forschung gerückt. Klinische Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von Bindegewebstranplantaten ganz erheblich zur Rekonstruktion von Alveolarkammdefekten beitragen kann. Neue Ersatzmaterialien für die Weichgewebesaugmentation versprechen neue Möglichkeiten zur Weichgewebsverdickung und erste Studien zeigen ermutigende Ergebnisse. Es lassen sich tatsächlich klinisch relevante Verdickungen erzielen.  Langzeitergebnisse hierzu fehlen allerdings noch naturgemäß. Weichgewebsmanagement bedeutet aber nicht ausschließlich, dass Weichgewebe mit mikrochirurgischen Techniken bearbeitet wird. Auch mit den restaurativen Komponenten, wie dem Abutment kann und muss Weichgewebe beeinflusst werden. Hier spielt neben der Farbe, auch das Makro-, Mikro- und Nanodesign der transmukosalen Komponente eine wichtige Rolle.

Der 2-stündige Vortrag arbeitet alle 5 Schlüsselfaktoren ab. Er stellt validierte zeitgemäße Konzepte für Implantatversorgungen in der ästhetischen Zone anhand von gut dokumentierten klinischen Fällen vor und bettet sie in die entsprechenden Literatur ein.