ZMF, absolvierte zunächst eine Ausbildung zur ZAH und wechselte danach an die Universitäts-Zahnklinik in Göttingen. Dort war sie als Assistenz in allen Bereichen, vor allem aber in der Röntgenabteilung, tätig. Danach folgte eine 5-jährige Tätigkeit als MTA am Göttinger Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin in den Fachbereichen Histochemie und Atmungsphysiologie. Nach längerer Kindererziehungszeit
(4 Kinder) machte sie 1983 die Ausbildung zur ZMF am Karl-Häupl-Institut (KHI) in Düsseldorf. Frau Elter war in verschiedenen Praxen als ZMF tätig und arbeitete zusätzlich in der Ausbildung von ZMF an der ehemaligen ZMF-Schule des KHI mit. Seit vielen Jahren ist sie Referentin in den Fachbereichen Prophylaxe und Röntgenologie am KHI und führt auch entsprechende Kurse in niedergelassenen Praxen durch.
Zur Themenstellung
Prophylaxe – eine Idee, ohne die es in der Zahnmedizin heute nicht mehr geht. Leider wird noch immer viel zu oft kuriert und repariert, statt so früh wie möglich auch präventive Behandlungsmaßnahmen für Menschen jeden Lebensalters strukturiert und kontrolliert anzubieten. Nur so erhalten möglichst alle die Chance für gesunde Zähne – ein Leben lang!
Die angehende Prophylaxe-Helferin wird durch die Teilnahme an diesem Kurs motiviert für die engagierte Mitarbeit an dieser lohnenden Aufgabe. Hier kann sie selbstständig, kreativ arbeiten; sie lernt, Patienten in den verschiedenen Altersstufen richtig anzusprechen, damit ihre Informationen und praktischen Anweisungen nachhaltig zu veränderten, d. h. zahngesund erhaltenden Verhaltensweisen führen, was sowohl Ernährung als auch Mundhygiene betrifft. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den frühkindlichen Jahren sowie den Jugendlichen in der Pubertät. In einer Zeit, wo die Menschen immer älter werden, tut sich aber auch ein umfangreiches
Arbeitsgebiet auf, was die Prophylaxe bei älteren Menschen angeht. Die hierfür notwendigen theoretischen Grundlagen sowie praktische Erfahrungen sollen in diesem Kurs vermittelt und erarbeitet werden.
Programm
– Motivation zu Prophylaxe – Gespräche, die Verhaltensänderungen bewirken und unterstützen sollen
– die mikrobielle Plaque – ihre Bedeutung und Wirkung
– Ernährung: allgemein – Zucker speziell
– Zusammenhang: Zuckerstoffwechsel – Zeit – Zahnerkrankungen
– Fluoride: Bedeutung – Grenzen
– die Zahnbürste und interdentale Hilfsmittel
– Putztechniken
– Bass mit praktischen Übungen und Demonstrationen
– BEMA-Positionen: IP1 bis IP5
– Indices: API – SBI, QH – PBI, PSI
Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. Jürgen Weller
Kursnummer: 18220