– 1990 Staatsexamen Universität Regensburg
– 1990–2000 Wissenschaftlicher Assistent in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. G. Schmalz), Klinikum der Universität Regensburg
– 1991 Promotion
– 1992–1995 Mehrere Forschungsaufenthalte an der Universität Aarhus, Dänemark
– 1997–1999 DFG-Forschungsaufenthalt an der University of Texas Health Science Center, Houston, TX, USA (Department of Periodontology, Direktor: Prof. Dr. Raul G. Caffesse)
– 2000–2002 Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Klinikum der Universität Regensburg (Direktor: Prof. Dr. G. Schmalz)
– 2000 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten, Universität Regensburg
– seit 2001 Spezialist für Parodontologie (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie)
– seit 2002 Niederlassung in privatzahnärztlicher Gemeinschaftspraxis in Düsseldorf-Oberkassel (gemeinsam mit Prof. Dr. B. Thonemann)
– seit 2002 externer Oberarzt in der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Klinikum der Universität Regensburg (Direktor: Prof. Dr. W. Buchalla)
– seit 2004 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (DGI, Konsensus-Konferenz)
– 2007 Ernennung zum apl. Professor, Universität Regensburg
Das vorrangige Ziel einer prothetischen Versorgung in der Frontzahnregion sollte die Wiederherstellung einer natürlich erscheinenden roten und weißen Ästhetik sein, die sich möglichst unauffällig in die individuelle Gebiss-Situation integriert. Die Realisierung dieses Ziels mit implantatgetragenem Zahnersatz ist in vielen Fällen – insbesondere bei bereits eingetretenen Hart- und Weichgewebsdefiziten – eine große Herausforderung und ein meistens sehr aufwendiges Prozedere, das die Kooperation der verschiedenen zahnmedizinischen Fachdisziplinen (Oralchirurgie, PAR-Chirurgie, Prothetik, KFO) erfordern kann.
In diesem Kurs sollen basierend auf einer detaillierten präoperativen Fall- und Risikoanalyse sowie den derzeit bekannten biologischen Vorgaben bewährte chirurgische und prothetische Behandlungskonzepte besprochen werden, die möglichst vorhersehbar zum gewünschten ästhetischen Resultat führen können. Es werden die Möglichkeiten und Grenzen der uns zur Verfügung stehenden Techniken des Hart- und Weichgewebemanagements diskutiert.
Im Rahmen dieses sehr praktisch ausgerichteten Wochenendkurses werden die Teilnehmer neben dem Erlernen der notwendigen theoretischen Grundlagen die Möglichkeit haben, Aspekte des chirurgischen Vorgehens im Rahmen einer Live-Operation mitzuverfolgen.
Des Weiteren können sie im Rahmen von umfangreichen Hands-on-Übungen sich selbst mit den wichtigsten Methoden des periimplantären Weich- und Hartgewebemanagements vertraut machen. Bei diesen Übungen wird besonderer Wert auf die korrekte Schnitt- und Nahttechnik unter mikrochirurgischen Gesichtspunkten gelegt.
– Faktoren der roten und weißen Ästhetik
– präoperative Fall- und Risikoanalyse
– „Top-Down-Planning“: prothetisches Versorgungskonzept als Grundlage des chirurgischen Vorgehens und der korrekten dreidimensionalen Implantatpositionierung
– Erhalt von Weich- und Hartgewebestrukturen unter ästhetischen Aspekten
– Versorgungsmöglichkeiten der Extraktionsalveole (Socket-/Ridge-Preservation, Socket Seal)
– Wahl des richtigen Implantationszeitpunkts im ästhetisch sensiblen Gebiet
– defektbezogene Augmentationstechniken im Rahmen des periimplantären Weich- und Hartgewebemanagements
– Freilegungstechniken
– Ausformung des Emergenzprofils (Gingivaformer, individuelle Langzeitprovisorien)
– prothetische Versorgung unter ästhetischen Aspekten (individuelle Abformpfosten, Abutmentwahl und -gestaltung, Einsatz von Pontics, verschraubte/zementierte Befestigung)
– Live-Operation
– Hands-on-Übungen am Schweinekiefer
– Lernerfolgskontrolle
Besondere Hinweise: Dieses Seminar ist Bestandteil des Curriculums „Zahnärztliche Implantologie“.
Verantwortlich für Planung und Ablauf
Dr. med. habil. Dr. Georg Arentowicz
Kursnummer: 20085