Mi, 02.09.2026 (Kurs 26855) oder Mi, 14.10.2026 (Kurs 26856)
jeweils 17:30 bis 20:00 Uhr online
Inhalt des Moduls
Neben den Grundlagen der Implantatprothetik, wie z.B. den unterschiedlichen Abformmethoden, der implantatprothetischen Gestaltung von Aufbauten und Suprakonstruktionen, der Auswahl geeigneter Instrumente etc. wird der Schwerpunkt dieses Moduls auf die Diskussion indikationsbezogener implantatprothetischer Therapiekonzepte gelegt. Hierbei wird für den zahnlosen Kiefer der herausnehmbare Zahnersatz unterschiedlicher Abstützungsart (Steg-Geschiebe und Teleskop vs. Steg-Gelenk, Kugelanker und Lokatoren) dem festsitzenden Zahnersatz gegenübergestellt. Strategische Pfeiler im stark reduzierten Restgebiss, Verbindung von Zähnen und Implantaten in Freiendlücke, biomechanische Aspekte im Kauzentrum bei Einzelersatz im Seitenzahnbereich werden genauso betrachtet wie ästhetisch anspruchsvolle Rekonstruktionen im Frontzahnbereich. Empfehlungen und Anleitungen zur Komplikationsvermeidung (und -bewältigung) begleiten das Seminar praxisnah.
Ziel des Moduls
Dieses Modul gibt Entscheidungshilfe hinsichtlich geeigneter implantatprothetischer Instrumente, Materialien und Werkstoffe. Die Teilnehmenden lernen die indikationsbezogene Anwendung und Umsetzung bewährter implantatprothetischer Konzepte und die Auswahl geeigneter Verbindungselemente. Darüber hinaus lernen sie, die Schnittstelle zu Zahntechniker und Chirurg zu optimieren und Komplikationen (Verblendungsfraktur, Retentionsverlust, Schraubenlockerung/-bruch, Probleme bei Handling oder Hygienefähigkeit) zu vermeiden. Ziel ist es, die Implantatversorgung in die Praxis zu integrieren.
Themen des Moduls
Grundlagen:
Indikationsbezogene Implantatprothetik:
Erweiterte Implantatprothetik
Zielgruppe
Zahnärztinnen und Zahnärzte
Methoden
Prof. Dr. Hans-Joachim Nickenig, M.Sc.
Prof. Dr. Michael Augthun
Kursnummer: 27084
Dozent

